Das richtige Maß von Bewegung und Entspannung
Ein großer Teil der Bevölkerung arbeitet mittlerweile mit Computer und Internet, oft auch schon
vom Home Office aus. Dies bedeutet zwangsläufig, dass man einen großen Teil des Tages sitzt und dies nicht immer in
ergonomisch korrekter Haltung und zu den besten Bedingungen. Die Folge davon sind oft eine beeinträchtigte
Gesundheit sowie Rückenbeschwerden und allgemeine Schwächen im gesamten Muskelapparat. Letztendlich führt die
mangelnde Bewegung zu einem Leistungsabfall und zu verminderter Produktivität.
Um dieser Abwärtsspirale entgegen zu arbeiten, ist ein passender Ausgleichssport das geeignete Mittel. Vom
Fitnesscenter über wöchentliche Gymnastikkurse bis zum selbständigen Training zu Hause gibt es unzählige
Möglichkeiten, seinen Körper fit zu halten und einen allmählichen Muskelaufbau zu erreichen. Egal welchen Sport man
wählt – von entscheidender Bedeutung ist, dass man ihn regelmäßig betreibt und dass innerhalb der
Trainingseinheiten ein Wechsel zwischen An- und Entspannung stattfindet. Denn der Sport als Ausgleich zum
Berufsleben und zum Stress im Alltag soll nicht in Arbeit ausarten, sondern neben der gesteigerten Fitness durch
die Bewegung auch Spaß und Zeit zum Relaxen bringen.
Bewegt man sich regelmäßig und baut in die Übungen auch immer wieder Entspannungsübungen ein, vermeidet man
Muskelkater und stärkt sanft die Ausdauer. Dabei sollte man immer das eigene Ziel vor Augen haben. Denn nur allzu
leicht überträgt man den Leistungsdruck aus dem Berufsleben auch auf den Sport und gerät durch das Bestreben
Bestleistungen zu erreichen auch hier schnell in Stresssituationen. Dann erfüllt der Sport nicht mehr die gedachte
Aufgabe als Ausgleich und Entspannungsmethode, sondern verstärkt den Stress und Leistungsdruck noch. Abgesehen
davon kann man sich als ungeübter Sportanfänger auch leicht überfordern. Setzt man die persönliche Latte gleich am
Anfang zu hoch, erhält man statt stärkeren Muskeln und mehr Ausdauer, Verletzungen, wie zum Beispiel Muskelrisse
oder Bänderüberdehnungen, die langfristige Schäden und dauerhafte körperlich Beeinträchtigungen verursachen können.
In diesem Fall ist man dann am eigenen Ziel vorbeigeschossen. Denn statt körperlicher Fitness erhält man ein
beeinträchtigtes System und muss bei der Auswahl der ausgeübten Sportarten noch moderater und vorsichtiger
sein.
Vermeiden kann man Sportverletzungen durch ausgiebiges Dehnen vor dem eigentlichen Training und durch Entspannung
auch während den Übungseinheiten, um Kreislauf und Muskeln wieder zur Ruhe kommen zu lassen. Beherzigt man diese
wichtigen Grundsätze, kommt die Fitness fast von allein und die Ziele können nach und nach immer höher gesteckt
werden.
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